Automatisieren

Verkürzen Sie Ihre Engineering- und Konstruktionsprozesse von mehreren Wochen über Tage bis auf wenige Minuten und gewinnen Sie Zeit für neue Projekte. Was dem deutschen Maschinen- und  Anlagenbau eine weltweite Vorreiterrolle verschafft hat, ist auch in den Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen, speziell im Bereich Electrical Engineering möglich: Software steuert Software – oder ein Schritt in Richtung Industrie 4.0 mithilfe der WSCAD SUITE und dem Add-On Automation Interface.

Die konsequente Automatisierung folgt dabei fünf aufeinander aufbauenden Teilschritten:

1. Strukturieren

Eine von Anfang an konsequent durchdachte Strukturierung von Anlagen und Maschinen mithilfe von Strukturkennzeichen vereinfacht und beschleunigt den Entwicklungs- und Konstruktionsprozess immens. Komplette mechatronische Stücklisten lassen sich vollautomatisch generieren und der Abgleich von Baugruppen über ERP-Systeme mit den Daten aus dem mechanischen CAD-Bereich geht schnell von der Hand. Es ist die Heirat zwischen der Elektrotechnik und Mechanik. Der Brückenschlag zur Mechanik und somit zur mechatronischen Stückliste ist gut umsetzbar, wenn man kleine Funktionen und Funktionseinheiten bildet, die auf der einen Seite mit den mechanischen Baugruppen übereinstimmen und auf der anderen Seite beliebig oft wiederverwendet werden können.

2. Standardisieren

Die Standardisierung des Produktportfolios zielt darauf ab, ein individuelles Angebot aus vielen wieder verwendbaren Baugruppen zusammen zu stellen. Für den Engineering-Prozess werden Produktstrukturen und Projektvorlagen so angelegt, dass sie einerseits alle etablierten Normen und Standards des Marktes abbilden und andererseits das gesamte Wissen des Unternehmens speichern  und allen Entwicklern zur Verfügung stellen. Klar formulierte Richtlinien, intern wie extern zu Lieferanten und Partnern, vereinfachen die Konstruktionsprozesse weiter. Das spart Zeit und gewährleistet die Richtigkeit aller erstellten Unterlagen. Zusammen bilden diese Maßnahmen eine solide Grundlage für die darauf aufbauende Automatisierung.

3. Wiederverwenden

Häufig wiederkehrende Teilschaltungen und -pläne werden in Form von Makros gespeichert. Mit der WSCAD SUITE lassen sich diese Funktionsbausteine für alle Disziplinen individuell und denkbar einfach erstellen: Teilschaltung zeichnen, Fenster mit der Maus darüber ziehen, Namen vergeben und abspeichern. Schon lässt sich das Makro beliebig oft und immer wieder in Plänen platzieren. Damit die Makrobibliotheken nicht zu groß und unübersichtlich werden, empfiehlt sich die Verwendung von Variablen. Ein Variablentausch ist sofort in allen Plänen über alle Seiten und Disziplinen hinweg vollzogen. Schnell, übersichtlich und nichts wird vergessen.

4. Generieren

Wer den nächsten Schritt geht, generiert Pläne mithilfe des Project Wizards. Ein Knopfdruck genügt und das kleine Add-On zur WSCAD SUITE setzt Makros und Varianten zu mehr oder weniger vollständigen Plänen inklusive Dokumentation zusammen – im Idealfall bis zu 100 Prozent. Wochenlange Planungsarbeit verkürzt sich somit auf wenige Tage bis Stunden.

5. Konfigurieren

Noch einen Schritt weiter geht das Automation Interface: zahlreiche Produktkonfiguratoren wie SAP, ACATEC, SIEMENS Teamcenter oder eigene Entwicklungen übergeben auf Knopfdruck alle für den Engineering-Prozess erforderlichen Daten an die WSCAD SUITE. Wie von Zauberhand geführt, erfolgt dort die Erstellung der kompletten Pläne inklusive Dokumentation. Der gesamte Vorgang läuft dabei als Hintergrundprozess, die WSCAD-Software muss nicht gestartet werden. Auch Anwender müssen während der Planerstellung nicht eingreifen und anwesend sein. Pläne über Nacht oder Software steuert Software – ein Schritt in Richtung Industrie 4.0 im Engineering. Oder eben Konfigurieren anstatt Konstruieren. Was früher in Wochen erstellt wurde, geht jetzt in wenigen Minuten. Und Ingenieure finden wieder Zeit für wichtigere Aufgaben.

Mit einer konsequent durchdachten und umgesetzten Standardisierung und Automatisierung gehen zahlreiche Vorteile Hand in Hand. Nutzen Sie unser Wissen in Verbindung mit Best Practices. Gerne helfen wir Ihnen, den für Ihre Anforderungen optimalen Automatisierungsgrad zu ermitteln und zu etablieren.

Vorteile auf einen Blick

  • Einheitliches Erscheinungsbild aller Pläne und Unterlagen, unabhängig vom Konstrukteur
  • Zentral gespeichertes Engineering Know-how für alle Entwickler
  • Schnelle Entwicklungs- und Konstruktionszyklen
  • Gleichbleibend hohe Qualität der Arbeitsergebnisse
  • Einheitliche Vorlagen und Dokumentenstrukturen
  • Klar definierte Stammdaten
  • Verbindliche Richtlinien, intern wie extern für Lieferanten und Partner

Was wir für Sie tun können

  • Aufnahme und Analyse der Ist-Situation
  • Was lässt sich wo standardisieren?
  • Optimale Organisation und Nutzung von Makros und Makrovarianten
  • Generierung von Plänen auf Knopfdruck mit dem Project Wizard
  • Konfigurieren statt Konstruieren mit dem WSCAD Automation Interface
  • Umsetzbare Handlungsempfehlungen und Unterstützung für die Umsetzung der aufgezeigten Möglichkeiten

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